Barlovento
war ein besonderer Fundort für kälteliebende Pilze, die dort bei Pinus radiata wuchsen. Da es sich bei dieser Kiefer um eine Fremdpflanzung handelt, und man anstrebt, der Insel ihren urtümlichen Charakter zu bewahren, werden diese Wälder jetzt gerodet, um der hier im Norden heimischen Vegetation, wie z.B. Lorbeer, Gelegenheit zu geben, wieder aufzukommen und die Berge zu begrünen. Unsere Fundergebnisse stammen aus diesen früheren Wäldern und sind für die Zukunft nicht mehr massgebend. Sie lassen jedoch bei Vergleich mit künftigen Funden den Artenwechsel in der neuen Begleitvegetation erkennen und werden zeigen, dass auch die Mykorrhiza-Pilze wegbleiben, wenn ihnen ihre Partnerbäume genommen werden. Die intensivere Beobachtung der dortigen Pinus canariensis-Bestände wird ein interessantes Ergebnis bringen und erkennen lassen, welche der kälteliebenden Arten auch hier wachsen können.
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