Jülich 431
TREMELLODENDROPSIS TUBEROSA (Grev.) Crawford
(siehe Anmerkung)
VORKOMMEN: in Wäldern und Parks, auf nackter Erde ode zwischen
Kräutern und
Moosen, selten; gefunden La Palma, Unterer Rötlingsweg, in Laurisilvawäldchen
(Lorbeer,
Faya, Baumheide) im feuchten Boden zwischen Falllaub. FRUCHTKÖRPER: 2 cm
hoch,
Strunk 1 cm hoch, 2 mm dick, cremeockerlich, dann ein- bis zweimal verzweigt,
Äste weisslich-creme, Enden spatelförmig. GERUCH: schwach pilzig.
GESCHMACK: mild, etwas unangenehm.
ANMERKUNG: Exs. 1657. Der Korallenspezialist Edwin Schild hat sich ausgiebig mit dem Material beschäftigt und die obige Diagnose gestellt, verweist aber darauf, dass ‘tuberosa' von verschiedenen Autoren sehr unterschiedlich interpretiert und abgebildet worden ist. Meine Fruchtkörper ensprächen der Abbildung von K.S. Thind. Zum Mikrobild sagt er: dünne Hyphen von ca. 2-5,6(7) µm, Sterigmen ca. 10-16,5 µm lang und 3,3-4,6-6,6 µm dick, Basidien mit 4 und 3(2) Sterigmen. Es handelt sich um einen sehr seltenen Fund.